Philosophie

Die Homöopathie wurde um 1800 vom deutschen Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann begründet. Durch einen Selbstversuch mit Chinarinde, die bei einem gesunden Menschen ein Malaria ähnliches Fieber auslöst, formulierte er seine These des Ähnlichkeitsprinzips: "Similis similibus curentur" (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt).

Das entscheidende Auswahlkriterium für das homöopathische Mittel ist demnach, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann wie die, die ein Patient während der Krankheit aufweist.

In Hahnemanns Verständnis ist Krankheit als ein Ungleichgewicht von Körper, Seele und Geist zu verstehen, also „eine Verstimmung der Lebenskraft“. Die Symptome sind dabei die sichtbaren Hinweise des Körpers darauf.

Als Symptome werden also alle Abweichungen vom gesunden Zustand des Patienten angesehen, die durch eine genaue Fallaufnahme ersichtlich werden. Sogar Symptome, die nicht mit der Hauptbeschwerde in Verbindung zu sein scheinen, werden in die Auswahl des Mittels miteinbezogen.

Die passende Arznei ist also ein individuell auf jeden Organismus abgestimmtes homöopathisches Einzelmittel, ausgewählt nach dem Ähnlichkietsprinzip ("Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt").

Sehr erfolgreiche Behandlungen durch Homöopathen zuerst in der Familie, später auch an unseren Tieren, weckten in mir den Wunsch, ebenfalls Tiere auf körperlicher und geistiger Ebene zu heilen.

Diesem Impuls folgend absolvierte ich die Ausbildung zur klassischen Tierhomöopathin in Form eines mehrjährigen Heimstudiums.

Unter fachkundiger Begleitung ausgebildeter Dozenten erlernte ich intensiv die Bereiche Tiermedizin, Verhaltenskunde und natürlich klassische Homöopathie. Die Kenntnisse aus meiner langjährigen Tätigkeit als Pharmazeutin waren mir dabei eine wertvolle Unterstützung.

Neben der klassischen Homöopathie faszinierte mich zunehmend das Verhalten der Tiere und dessen Auswirkungen, sodass ich noch intensiver in das Studium der Tierpsychologie einstieg.

Die Ausbildungen in Tierkommunikation, systemischer Aufstellungsarbeit und Geistheilung sind eine gute Basis, die Tiere bestmöglich energetisch auf den Weg der Heilung zu bringen.

Auch die Sterbebegleitung von Tieren nimmt in meiner Praxis einen großen Raum ein. Sowohl Besitzer als auch das Tier erhalten in dieser Zeit eine würdevolle Beratung und Begleitung.